10. REISEBERICHT: 23.9.-27.9.2002

Quebec nach Montreal

Bisherige Route Gesamtübersicht:

Diese Etappe:

Die Strecke nach Montreal war schnell zurückgelegt und bot keinerlei nennenswerten Highlights: Flache Ebenen, Felder und sonst nicht viel. Montreal hingegen zog uns voll in seinen Bann und wir blieben fast vier Tage. Im Gegensatz zu Quebec, welches klein ist (ca. 170'000 Einwohner), ist Montreal mit seinen über einer Million Einwohner eine Grossstadt mit metropolitanem Flair: verschiedenste Menschengruppen flanieren durch die Strassen, die Palette der Shops reicht von superchic bis abgefuckt und diverse Parks laden zum Verweilen ein.
Müssten wir bisher den Preis für die sportlichste Stadt abgeben, so würde ihn Montreal erhalten: Die ganze Stadt ist mit Fahrradwegen durchzogen, welche auch von Jung und Alt emsig benutzt werden. Der Mont Royal (ja genau, dies ist der Ursprung des Stadnamens) mit einer Höhe von über 200 Metern, bietet eine wunderbare Aussicht auf die Stadt und wird von einer Unmenge von Joggern, Skatern und Bikern als Naherholungsgebiet genutzt.
Montreal bietet verschiedenste Highlights, wie z.B: Gelände der Weltausstellung (1967), Olympiapark (Sommerspiele 1976), Botanischer Garten mit grösstem chinesischen Garten ausserhalb Chinas, Formel 1 Strecke, welche mit Autos oder Bikes befahren werden kann oder diverse Wolkenkratzer mit unterirdischen Einkaufspassagen, welche untereinander verbunden sind zu einem riesigen Einkaufszentrum mitten in der Stadt. In den kalten Wintermonaten kann alles erledigt werden, ohne dass man sich der Kälte aussetzen muss.

Interessante Verknüpfung von historischen Gebäuden mit moderner Architektur.

Die super ausgebauten Radwege bewogen uns, unsere Bikes mal wieder vom Autodach nehmen und Montreal mit zwei Rädern zu erkunden. Nach über 60 km waren wir und unsere Hintern am Abend froh, wieder beim Landy angelangt zu sein. Doch liessen wir es uns nicht nehmen, den Formel 1 Kurs abzustrampeln.

Eglise de Notre Dame von innen.

Architektonische Leckerbissen:
Würfelwohnungen, Pavillon der Weltaustellung und Olympiastadion.

Die Leser unserer Seite wissen es sicher schon: Natürlich dürfen die Bilder von oben und by night nicht fehlen.

In Bar Harbor haben wir Melanie aus Montreal getroffen, die wir jetzt besucht haben und die uns in den Chinagarten geführt hat. Merci an die Familie Roth.


Chinagarten by night mit echten Eingeborenen

Unser Übernachtungsplatz im alten Hafen von Montreal...

... und unsere Nachbarn, mit ihrem kompakten Kleinwohnwagen mit ausziehbarem Bad und Wohnzimmer.