21. REISEBERICHT: 22.12.2002-8.1.2003

Von Aspen nach San Francisco

Bisherige Route Gesamtübersicht:

Diese Etappe:

Nach fast drei Wochen in Colorado ging es weiter Richtung Utah, nach Salt Lake City. Dort konnten wir bei einem Volleyballkollegen, der vor zehn Jahren dorthin ausgewandert ist und seiner Gattin die Festtage verbringen. Wir wurden sofort in die Familie aufgenommen und genossen die Zeit dort sehr. Thank you very much Teresa and Markus !!!!
Unsere Hauptaktivitäten bestanden vor allem darin, lange auszuschlafen, danach ein wenig herumzufaulenzen, dazwischen wurde mal ein Buch hervorgenommen oder der Fernseher durchgezappt. Am Abend stand häufig Kultur auf dem Programm: So waren wir zweimal im Kino, haben uns den Temple Square in Salt Lake angeschaut oder zogen uns ein paar DVDs rein. Ab und zu gab es einen Spaziergang in die nähere Umgebung oder eine Runde auf dem Frisbee-Golf-Course von Salt Lake. Ja, richtig gelesen, Frisbee-Golf: funktioniert gleich wie Golf, man muss versuchen, seinen Frisbee mit so wenig Schüssen wie möglich in einen metallenen Korb zu werfen. Und es gibt wie im Golf verschiedene Frisbees für die unterschiedlichen Flugbahnen und Entfernungen, war echt ne Gaudi.
Das alte Jahr haben wir mit Käsefondue beschlossen und das Nächste mit einem Käseklumpen im Magen begonnen. Ein kleiner Spaziergang half den Käse zu verarbeiten.
Natürlich stand auch in Utah Skifahren auf dem Programm. So fuhren wir je einen Tag in Alta und Snowbasin. In letzterem fand die letzte Olympische Abfahrt statt. Da wir über Weihnachen genug Zeit hatten, konnten wir abwarten, bis ein wenig Pulverschnee die Pisten überzuckert hat und sich die Sonne zeigte. Die Gebiete in Utah bieten im Vergleich zu Colorado steilere Abfahren und felsige Couloirs, haben aber dafür nicht so lange Abfahrten.
Nach fast zwei Wochen hiess es Abschied nehmen von Teresa und Markus und es ging weiter Richtung Westen, zum Lake Tahoe, wo wir noch zwei Tage von unserem Skiabo in Heavenly nutzen konnten. Rund um den Lake Tahoe hat es verschiedene Skigebiete, unter anderem Squaw Valley, das 1960 Austragungsort der Winterspiele war. Heavenly ist eines der grössten Gebiete am Lake Tahoe und hat einige ziemlich steile Abfahrten, leider hatte es, als wir dort waren, keinen Pulver und wir mussten mit planierten Pisten vorlieb nehmen. Das schönste an Heavenly ist aber die Aussicht auf den wunderschönen Lake Tahoe, der mit 500 Metern einer der tiefsten Seen in Nordamerika ist. Heavenly liegt in Kalifornien und Nevada und da in Nevada das Glückspiel erlaubt ist, hat sich am Fuss von Heavenly ein kleines Las Vegas etabliert. So haben wir hinter dem Caesars Hotel übernachtet, sind am Abend durch die Casinos geschlendert und haben uns einmal nach einem anstrengenden Tag in den Whirlpool des Caesars eingeschlichen.
Nach drei Tagen ging es weiter nach San Francisco, wo wir mittlerweilen angelangt sind und uns nun bei Val und Karena und deren Kindern auf die Baja California  vorbereiten. Es gilt nun US-Visa zu verlängern, Versicherung für Mexiko abzuschliessen etc. etc.. Wir werden voraussichtlich 6 Wochen dort unten bleiben und Kitesurfen, die Sonne und Wärme geniessen, Surfen, Tortillas futtern, Schnorcheln, Tequilla degustieren, Seegetier schlemmen, Spanisch lernen und so weiter und so fort und da wir nicht sicher sind, ob es möglich sein wird die Homepage von dort unten zu aktualisieren, kann es sein, dass der nächste Update erst im März erfolgen wird, sorry chickas und muchachos. Doch Internet Cafes hat es sicher und so werden wir wenigstens die emails periodisch checken können.

Hasta luego !!!

 

Temple Square in Salt Lake City by night
Orgel des Tabernakelchors mit über 11'000 Pfeifen

Powdervergnügen in Alta

Impressionen aus dem verschneiten Alta
So was sieht man nur in Salt Lake:
Um die Strasse zu überqueren, stehen auf beiden Seiten orange Fahnen zur Verfügung. Wahrscheinlich kann man so die Fussgänger besser unter dem Auto hervorziehen, hoho
Prosit Neujahr !!!

Ausblick vom Gipfel in Snowbasin. Wenn man keine Lust mehr zum Skifahren hat, kann man sich Schlittschuhe mieten und auf dem Eis herumrutschen

Hilton, oder doch Marriott?
Keines von beiden, sondern nur das Bergrestaurant in Snowbasin. Die Toiletten sind mit Marmor ausgekleidet und die Armaturen vergoldet. Welch Luxus!
Entlang des Great Salt Lakes auf dem Weg nach Westen ...

... let's go west !!

In Heavenly
Old Town von Sacramento
Unsere erste Übernachtung an der Westküste:
Es war wunderbar warm und wir konnten seit langem wieder mal im Dachzelt schlafen!
Geschafft, Nordamerika überquert und wir sind in San Francisco