70. REISEBERICHT:   16.10. - 20.10.2005

Tahiti und Moorea

Bisherige Route Gesamtübersicht:

Diese Etappe:

Abkürzung zu den Fotos

Nach sechs Stunden Flug kommen wir um 23:30 in Tahiti an. Herrliche Zeit um irgendwo anzukommen, gelle! Um das Geld für die Übernachtung zu sparen, legen wir uns auf eine Bank und versuchen die Nacht über die Runden zu bringen. Na, ja bequem ist es nicht, doch ein paar Stunden Schlaf haben wir trotzdem gefunden. In Französisch Polynesien, wird, wie es der Name schon sagt französisch gesprochen, es hat sehr viele Franzosen hier und dementsprechend sieht auch das Essensangebot aus. Baguette, Pain de chocolat, Roquefort, Foie gras, ..., einfach alles was das Schlemmerherz begehrt, wenn..., ja wenn alles nicht so verdammt teuer wäre. Für eine Cola und ein Pain de Chocolat, unserem Frühstück am Flughafen, blättern wir sage und schreibe 7 Franken hin. Da wurde sogar Esther hellwach, als ich mit dieser kostbaren Fracht angekommen bin und hat jeden Bissen voll genossen.
Da wir dem Reiseführer entnehmen konnten, dass die Hauptinsel Tahiti gar nicht so schön sein soll, entscheiden wir uns, auf die schöne Nachbarinsel Moorea überzusetzen. Wir nehmen die erste Morgenfähre und sind schon um 8:00 dort. Die Sonne brennt schon um diese Zeit voll runter und der Schweiss läuft uns nur so runter. Rein in den lokalen Bus, der um die Insel fährt und ab zum Petit Village, wo einer der schönsten Strände Mooreas sein soll. Bei der Touriinfo werden wir amüsiert gemustert, als wir nach einem günstigen Hotel fragen. Eine blöde Bambushütte in einem kleinen Ressort kommt auf bescheidene 130 Fränkli zu stehen, pro Nacht wohlgemerkt. Wir machen rechtsum kehrt und zotteln zum Camping Nelson, wo wir für die nächsten drei Tage eine kleine Reihenhauszelle mit Bambusdach zu einem akzeptablen Preis belegen.
Nachdem die Pflicht absolviert ist, können wir mit der Kür loslegen: Die Palmen, das türkisblaue Wasser, der weisse Strand, das herrlich warme Meer und die vielen bunten Fischchen zwischen den Korallen sind EINFACH PARADIESISCH !!!
Wir spazieren dem Strand entlang, gehen schnorcheln, schauen den Kitern zu, die hier im klaren Wasser herumdüsen (ach, hätten wir unseren Kite dabei) und geniessen die herrlichen Sonnenuntergänge.
Ungern packen wir am letzten Tag unsere Rucksäcke, hier hätten wir es noch locker länger ausgehalten, doch der Weiterflug ist schon gebucht und der Landy wartet auch schon im Hafen von Auckland. So geht es denn wieder zurück nach Papeete und dann zum Flughafen. In einer nahegelegen Roulotte, einem fahrenden Restaurant gönnen wir uns die lokale Spezialität, Poisson Cru an Kokossauce und investieren die letzten Francs in eine leckere Crepe. Um 4:00 morgens geht der Flieger Richtung Auckland. So sitzen wir denn einige Stunden herum, lesen und schlagen uns die Nacht um die Ohren, die nur kurz durch das Ankunftstohuwabohu des aktuellen Mr. Universums aufgelockert wird. Er wird vom lokalen Bodybuildungclub willkommen geheissen, grazile Insulanerinnen hängen Blumenkränze um seinen Stiernacken und eine Band inlusive Tänzerinnen spielt auf. Der Typ hat Oberarme wie ich Oberschenkel und lässt keine Gelegenheit aus, sich in Pose zu werfen und sein strahlendes Pepsodentgrinsen in die Menge zu werfen. Nach zwanzig Minuten ist das Theater vorüber und es heisst nur noch zwei Stunden warten bis zum Abflug, gääähn.
Mit Verspätung geht es dann endlich los, kurze Zwischenlandung in Rangaroa auf Cook Island und um 10:45 setzen wir in Auckland auf. Die Pass- und Quarantänekontrolle bringen wir schnell und problemlos hinter uns und werden von Colin, dem Freund meiner Cousine Zuzana in Empfang genommen.

Neuseeland, wir sind daaaaaaaa! Yeppeeeee!
 

Erste Nacht in Tahiti
Das erste Frühstück für 7 Fränkli
Ab nach Moorea
Blick aus unserem Häusle
Strandspaziergang zum Luxushotel

Wir spazieren in die Anlage rein und geniessen den schönen Strand.

Ein Bungalow auf dem Wasser kommt locker auf 400CHF zu stehen. Pro Nacht versteht sich.

Herrlich zum Kiten
 
Im Perlenmarkt von Papeete

Hier kann Frau aus 150'000 verschiedenen Perlen aussuchen.

Nachtessen in der Roulotte
Mr  Oberarm in Tahiti
Zwischenlandung auf den Cook Islands
Ankunft in Auckland
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